Story
Die Geschichte der Klickmühle.
Wo früher Korn gemahlen, Wasser bewegt und Stadtgeschichte geschrieben wurde, ist heute ein Ort zum Einkehren, Genießen und Zusammensitzen entstanden. Mitten in der Altstadt, direkt gegenüber der Markthalle, führen wir diesen historischen Namen weiter. Als Gaststätte für gutes Essen, frisch gezapftes Bier und gesellige Stunden im Herzen der Stadt.
Der Ursprung der Klickmühle.
Die historische Klickmühle stand am Zufluss des Hauptarms der Leine in die damalige Stadtbefestigung Hannovers. Bereits im Jahr 1226 wurde erstmals eine „Mühle von Hannover“ urkundlich erwähnt. Damit gehört die Geschichte der Klickmühle zu den frühen Zeugnissen der Stadtentwicklung Hannovers.
Der Name „Klickmühle“ taucht später, im Jahr 1347, in Urkunden auf. Damals wurde sie als „Klikmoelen“ beschrieben — gelegen bei der Stadtmauer von Hannover. Über mehr als ein halbes Jahrtausend wurde die Mühle betrieben und war damit ein fester Bestandteil des städtischen Lebens.
Direkt neben ihr entstand im Jahr 1535 auch eine städtische Wasserkunst.
Eine Stadt im Wandel.
Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich die Umgebung der Klickmühle immer wieder. Als Hannover im 17. Jahrhundert Residenzstadt wurde und das Leineschloss entstand, wurde der Bereich rund um den damaligen Mühlenplatz städtebaulich neu geprägt.
Später entwickelte sich aus dem Mühlenplatz der Friederikenplatz. Rund um Leineschloss, Leineinsel, Friederikenschlösschen und die spätere Flusswasserkunst wurde dieser Teil Hannovers zu einem repräsentativen Stadtraum.
Die Klickmühle blieb dabei lange ein Stück des alten Hannovers — bis sie im Jahr 1895 abgebrochen wurde. Gemeinsam mit der alten Wasserkunst musste sie dem Bau der neuen Flusswasserkunst weichen.
Ein Stück Geschichte bewahren.
Auch wenn die historische Mühle heute nicht mehr steht, ist ihr Name geblieben. Schräg gegenüber der Markthalle, an der Ecke Karmarschstraße/Leinstraße, erinnert die Gaststätte Klickmühle 2.0 an diesen besonderen Teil der hannoverschen Stadtgeschichte.
So verbindet der Name bis heute Vergangenheit und Gegenwart: Aus einem Ort der Versorgung wurde ein Ort der Gastlichkeit. Wo früher Wasser, Korn und Handwerk das Stadtleben prägten, stehen heute gutes Essen, frisch gezapftes Bier, gesellige Abende und echte Altstadt-Atmosphäre im Mittelpunkt.